Leberfett- und Eisenmessung
Stoffwechselveränderungen und Störungen des Eisenhaushalts bleiben oft lange unbemerkt. Mit der Leberfett- und Eisenmessung lässt sich die Leber ergänzend und quantitativ beurteilen – zum Beispiel bei metabolischem Syndrom, familiärer Vorbelastung, Verdacht auf Fettleber oder einer möglichen Eisenüberladung.
Eine erhöhte Fetteinlagerung in der Leber kann mit Stoffwechselveränderungen verbunden sein und sich über längere Zeit entwickeln, ohne frühzeitig Beschwerden zu verursachen. Die Leberfettmessung kann helfen, solche Veränderungen weiter einzuordnen und die Leber differenzierter zu beurteilen.
Auch Störungen des Eisenstoffwechsels können medizinisch relevant sein. Gerät der Eisenhaushalt aus dem Gleichgewicht, kann es zu vermehrten Eisenablagerungen in Organen kommen – vor allem in der Leber, aber auch in Herz und Bauchspeicheldrüse. Die Eisenmessung kann dabei helfen, entsprechende Hinweise radiologisch ergänzend einzuordnen.
Zwei Wege zur erweiterten Leberdiagnostik
Die Leberfett- und Eisenmessung kann auf zwei Wegen in Anspruch genommen werden:
Als eigenständige Vorsorgeuntersuchung
Sie buchen die Untersuchung direkt als individuelle Gesundheitsleistung – zum Beispiel im Rahmen einer erweiterten Prävention bei familiärer Vorbelastung, metabolischem Syndrom oder dem Verdacht auf Fettleber beziehungsweise Eisenüberladung.
Als Zusatzleistung zu einem MRT des Abdomens
Wurde Ihnen eine Überweisung zu einem MRT des Abdomens ausgestellt, kann die Leberfett- und Eisenmessung ergänzend zur regulären Untersuchung durchgeführt werden.